Die Kraft männlicher Co-Kreation – Ulrich Guserl
In dieser Folge des Mann-Farid-Podcasts spreche ich mit Ulrich Guserl über ein Thema, das für mich weit über klassische Männerarbeit hinausgeht und gleichzeitig mitten ins Herz unserer Zeit trifft: Co-Kreation. Ulrich ist Gründer der Mission Mann, in Österreich tief in der Männerarbeit verwurzelt und steht für eine Haltung, die ich sehr schätze: verbindend, klar, bewusst und gleichzeitig kraftvoll in der Umsetzung. Genau darum geht es in diesem Gespräch.
Wir sprechen darüber, warum viele Männer noch immer in alten Mustern von Konkurrenz, Einzelkampf und Abgrenzung festhängen — und warum genau das uns als Männer oft voneinander trennt, obwohl wir einander eigentlich bräuchten. Ulrich beschreibt Co-Kreation als die nächste Entwicklungsstufe echter Zusammenarbeit: nach Konkurrenz und Kooperation kommt ein Miteinander, in dem Unterschiedlichkeit nicht stört, sondern stärkt. Es geht nicht darum, gleich zu sein. Es geht darum, sich mit den eigenen Talenten, Stärken und auch Schwächen in den Dienst einer gemeinsamen Sache zu stellen.
Für mich ist diese Folge eine starke Einladung, Männerarbeit neu zu betrachten: nicht als Bühne für Ego, Status oder Selbstdarstellung, sondern als Raum für Bewusstsein, Wachstum, Verantwortung und echte Brüderlichkeit. Wir reden darüber, was heute möglich wird, wenn Männer sich nicht länger gegeneinander messen, sondern sich miteinander ausrichten. Wenn sie aufhören, alles allein tragen zu wollen, und stattdessen gemeinsame Wirksamkeit entwickeln. Genau darin liegt für mich eine riesige Kraft — persönlich, zwischenmenschlich und gesellschaftlich.
Diese Folge ist für dich, wenn du spürst, dass die Zeit des isolierten Funktionierens vorbei ist. Wenn du ahnst, dass wahre Stärke nicht nur im Durchhalten liegt, sondern auch in Verbindung, Bewusstheit und gemeinsamer Ausrichtung. Und wenn du Lust hast, Männlichkeit, Führung und Zusammenarbeit auf eine tiefere, reifere und menschlichere Weise zu verstehen. Ein Gespräch über Mission, Männerarbeit und die Frage, wie wir gemeinsam etwas in die Welt bringen, das größer ist als wir selbst.
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Transkript:
Speaker 1: Ihr Lieben, herzlich willkommen zur nächsten Ausgabe meines Mann-Farid-Podcasts. Heute mit einem richtigen Männerbruder von mir. Da werde ich später noch was zu erzählen. Achtung, er kommt aus Österreich. Ihr werdet euch höchstwahrscheinlich in die Stimme verlieben. Aber ganz vielleicht muss das ein oder andere auch mal nachgefragt werden. Dann werde ich nochmal nachhorchern, weil es gibt ja ein paar winzige Sprachunterschiede.
Dr. Ulrich Gousal ist Gründer der Mission Mann. Aktivität in Österreich und im Vorstand von MKP Österreich. Ulrich, ich freue mich total, dass wir endlich über unsere Männerarbeit sprechen. Herzlich willkommen Ulrich.
Speaker 2: Danke, danke für die Einladung. Freude ist ganz meinerseits. Ich bin müh mich auch schön zu reden, aber trotzdem natürlich und authentisch zu sein, sind wir verziehen. Danke, dass ich da sein darf. Hallo Männer.
Speaker 1: Freu mich total. Und ich habe ja so scherzhaft gesagt, wir machen das sonst wie bei den Serbo-Kroaten oder so. Wenn man es nicht verstehen kann, dann blenden wir einfach runter ein im Text. Wird hier auf YouTube gezeigt und überall was wir meinen. Aber das nur im Spaß. Jetzt habe ich dich ja ganz stark in den Fokus gerückt mit dem Thema Männerarbeit. Und innerhalb der Männerarbeit hast du für mich ein Begriff geprägt, aber du lebst den ja auch von Co-Kreation. Vielleicht steigen wir damit mal ein. Was heißt das Co-Kreation und warum ist das was Neues in unserer Männerwelt?
Speaker 2: Co-Kreation heißt, dass man sich in gemeinsamen Anliegen vereint, jeder auf seine unterschiedliche Art und Weise, jeder mit seinen Talenten, Stärken und Schwächen. Es geht nicht darum gleich zu sein, es geht gerade diese Unterschiedlichkeit zu feiern, zu fördern und sich in einer gemeinsamen Richtung auszurichten, um umzusetzen, um die Mission auf die Straße zu bringen. Und die Co-Kreation ist, sagen wir mal, eine Entwicklungsstufe, die, wo man sagt, vielleicht Konkurrenzdenken, also Konkurrenzdenken, Kooperation, Co-Kreation. Ist eigentlich der nächste Entwicklung, die nächste Entwicklungsstufe der Zusammenarbeit. Und ist etwas, was es ganz, ganz dringend braucht. Gerade in der heutigen Zeit ist das, das Verbindende dieses gemeinsame Ausrichten etwas, an dem wir nicht drum herumkommen. Also Co-Kreation ist keine Option mehr.
Es ist eigentlich ein Muss, auch wenn ich das Wort müssen sehr, sehr, verwendet euch jetzt ganz sorgsam, ganz bewusst aber, weil, so wie es jetzt zur Zeit ausschaut, was mein Urteil ist, meine Beobachtung ist, ist eigentlich ein Rückschritt, eine Rückschritt, eine Entfernen von Co-Kreation. Wir gehen über die Kooperation wieder zurück zur Konkurrenz, zum Konkurrenzdenken und das kann es nicht sein.
Speaker 1: Ja, ich teile das komplett. Ich habe nur ein kleines technisches Thema, deswegen gucke ich mal kurz, dass mein Kollege mit dazu kommt, Linus. Ich glaube, wir sollten die Kamera so ein bisschen mal justieren. Der Urlerich sitzt so hoch und ich sitze so niedrig. Das würde ich kurz noch anpassen. Schneide es du später. Sehr gut, dann lassen wir es einfach so.
Mich hat der Ansatz so fasziniert, weil ich glaube, dass es absolut Zeit dafür wird. Deswegen würde ich es gerne unterstützen. Ich darf ja auch als Management Coach sehr hohe Führungskräfte begleiten.
Auf dem C-Level-DUcks-Unternehmen in Deutschland, sehr viel Geschäftsführer. Und was ich erlebe, dass die Art des Entscheidens und Arbeitens immer noch so ist wie vor 200 Jahren. Das ist immer noch Steinzeit-Tromlar, die irgendwie das Mammut versuchen zu jagen, aber nicht im Verbund. Und das ist nicht smart. Wobei fällt mir gerade an, ich glaube, dass Mammut haben wir damals zusammen gejagt. Sonst hätten wir es wahrscheinlich nie erlegt. Aber ich erlebe viele und bin jetzt nun mal sehr stark in der Männerwelt zu Hause. Ich weiß das nicht, wie das bei den Frauen ist.
Aber sehr unklug als Einzelkämpfer, was eine Riesenenergie kostet. Einmal ich mache Dinge alleine, kostet ein Scheißenergie. Und dann grenzt mich auch noch gegen die anderen ab.
Das ist dieses Ellenbogen. Das kostet mich eine Zusatzenergie, statt mich zu verbinden. Und im Grunde, ich glaube, du und ich, wir kennen uns jetzt im zweiten oder dritten Jahr. Seit ich dich kenne, ist das ein Thema, dass du wie so ein Schild vor dir herträgst, wo ich denke, ich halte das für so klug. Und mich hat das selbst geprägt.
Ich habe jetzt ja auch jahrelang jetzt meinen Podcast und dritten Jahr alleine gemacht und auch durch dich motiviert habe ich angefangen, mich viel mehr mit anderen Männern zu verbinden. Bin gerade mit Moritz im Gespräch, der so mit den größten Online-Kongressen macht. Hab im Johannes gesprochen, der den zweiten und dritten größten macht, wollen wir nicht mehr zusammenwirken. Weil ich festgestellt habe selber, ich werke ja auch nur vor mich alleine hin. Und das ist nicht smart und macht auch einsam. Und deswegen würde ich gerne noch mal eine tiefere Ebene da erreichen.
Wie kamst du denn dazu? Ich glaube, hauptberuflich bist du Zahnarzt. Da wäre jetzt für mich nicht sofort die Brücke, die Brücke, witzig, die Brücke. Also zum Thema Co-Kreation. Woher kommt dieser Impuls in deinem Leben, Ulrich?
Speaker 2: Also, da möchte ich dir ganz gerne zwei Antworten liefern. Der eine Antwort ist vielleicht ein bisschen oberflächlicher, aber nicht weniger wahr und kommt tatsächlich aus meiner Tätigkeit als Zahnarzt. Wie ich angefangen habe, die Orientation von meinem Vater zu übernehmen, als Einzelkämpfer, gierte nach dem Studium, bin nur ins kalte Wasser gesprungen, habe die Orientation sofort eröffnet, habe guten Zulauf gehabt, hat alles wunderbar funktioniert. Aber ich habe gemerkt, dieses Alleine an der Front stehen, das ist nicht meins. Gerade in der Zahnmedizin oder generell in der Medizin gibt es ja unzufriedliche Spezialisierungen.
Ich kann nicht alles abdecken. Und weil ich von Anfang an immer sehr serviceorientiert gedauft habe, ich habe immer die Patienten als Kunden gesehen. Wie kann ich die größte Kundenzufriedenheit herstellen?
Ich habe einfach aus diesem praktischen Nutzen, ich könnte ja andere Kollegen und Kolleginnen mit reinnehmen, mit unterschiedlichen Spezialisierungen, da muss ich die nicht überweisen, wo hinschicken, war anders. Die fühlen sich bei uns wohl, die kennen schon die Damen an der Rezeption, die kennen schon die Location. Die möchte eigentlich zu mir da bleiben.
Und da können ich sagen, gehen wir uns eine Tür weiter, der macht genau das Implantat oder sonstige Leistungen. Und dann habe ich angefangen, Kollegen und Kolleginnen mit reinzunehmen, die Organisation zu vergrößern, auszubauen. Und da wächst natürlich automatisch dann auch das Team. Und ich habe dann viele Jahre sehr viel falsch gemacht. Und wie du es selber weißt, aus dem Falschmacken Fehler machen lernt man am besten.
Und habe mich da einfach beschäftigt, wie das ist, Teamführung, wie das ist, in Führung zu gehen, Verantwortung zu übernehmen, Klarheit. Und habe sehr viel von oben herab direkiert. Und das ist mir dann regelmäßig um die Ohren geflohen.
Und wie ich dann angefangen habe, diese Augenhöhe zu suchen, ganz bewusst, ist vieles viel leichter gegangen. Und da hat sich auf einen natürlichen Ort und Weise einfach eine, das nennt man mal trotzdem, Kooperation eingestellt. Vielleicht schon ein bisschen sogar eine Ko-Kreation, wo man wirklich sich authentisch zeigt. Da hat man nicht weniger Respekt voneinander.
Ganz im Gegente, sich zu zeigen, mit stärken Schwächen, mit seinen Anliegen, macht einen nicht unbedingt verletzlicher. Es fühlt sich vielleicht anfänglich so an. Und das ist glaube ich auch der Punkt, warum viele die Ko-Kreation scheuen, weil sie sich anfänglich nach mehr Arbeit, nach mehr Zeigen, nach mehr Verletzlichkeit anfühlt.
Im Endeffekt ist es aber so, wie du es schon gesagt hast, ist es definitiv eine Erleichterung. Das merke ich jetzt seit Jahren, der guten, fruchtbaren Ko-Kreation in meinem Betrieb, in meiner Zahnersolidation, was das für eine Erleichterung darstellt. Sonst hätte ich gar nicht die Ressourcen zeitlich energietechnisch für die Männerbeit, die ich nebenbei mache. Das geht nur, weil ich in der Zahnproaktis diese Ko-Kreation etablieren habe können. Und das ist die eine Antwort. Die zweite Antwort, wo ich zur Ko-Kreation gekommen bin, geht man weiter zurück in meine Kinder, in meine Jugend.
In meiner Kindheit und meiner Jugend waren die Selbstzweifel sehr hoch und das selbst wäre sehr niedrig. Ich habe damals sehr viele Manual-Models von die Action-Helden der 80er und 90er Jahre ausfilmen.
Speaker 1: Wer waren das? Mal gucken, ob wir auf die gleichen kommen.
Speaker 2: Da war Schockhof an Damen und Dolph Lundgren, auch noch Schwarze Nacke, Sebastian Stallone. Sebastian Stallone und seine Figur Rocky begleitet mich bis zum heutigen Tag. Über andere muss ich vielleicht heute ein bisschen schmunzeln, meine ich nicht böse, aber hat sich natürlich ein bisschen was geändert. Aber die Figur des Rockies, was noch etwas sagt, der einfach von…
Speaker 1: Absolut, absolut. Ich weiß noch, wie er die Treppe hochgelaufen ist im ersten Teil. Und ich bin nach dem Film nach Hause gejuckt und genauso in dieser groß gefühlt. Ich war leider nicht so fit bis heute, bin ich niemals so fit gewesen wie er, war ja unglaublich stellern. Aber wo er die Treppe da hochläuft in seinem Ko-Konditionstraining und dann oben steht und die Armen nach oben, das war ein riesen Gefühl. Und ja, schön.
Speaker 2: Genau, und dieses, dieses, damals wurde mir auch immer wieder vorgeworfen oder gesagt von meinen Lehrern zum Beispiel, dass ich eigentlich nur ein Träumer bin. Dass ich eigentlich die nur mich in Tagräumen verliere und das ist sie. Ja, eigentlich war die Message, du wirst es zu nichts bringen. Das habe ich auch geglaubt. Das habe ich auch lange Jahre geglaubt. Und, mal einfach denjenigen keinen Vorwurf. Das war auch wichtig, vielleicht die Erfahrung zu machen, weil es hat sich wirklich nicht gut angefühlt.
Es waren wirklich die Selbstzeit für es sehr hoch. Und dann habe ich aber irgendwie die, und ich habe mich dann immer mehr in diese Träume verloren. In diese Fantasien, wo ich ein Held bin, wo ich in Führung gehe, wo ich auch Anerkennung bekomme natürlich. Aber vor allem, wo ich auch dienen und beschützen kann, wo ich den Menschen helfen kann.
Und irgendwann ist dann dieser Punkt gekommen, das war kein Stichtart, das war ein Prozess, der Jahre, Jahre ging, wo ich gemerkt habe, diese Träume sind jetzt nicht nur Luftschlösser, sondern diese Träume sind eigentlich Möglichkeiten, Wege, die in meinem Hirn schon stattgefunden haben. Das ist meiner Seele gekommen, das war einem Herzen, den Weg zum Hirn finden. Und ich muss unter Anführungszeichen diesen Weg, diese Träume, nun mehr folgen. Also das, was ich heutzutage erreicht habe, habe ich erreicht, weil ich das umgesetzt habe, was der Junge damals geträumt hat. Und dafür bin ich sehr dankbar und bin sehr stolz auf diesen Junge von damals, dass er auf durchgehalten hat und weiter geträumt hat. Und ich kann mir jetzt eine Scheibe runterschneiden, weil ich merke jetzt manchmal, wenn die Energie absackt, dass ich aufhöre zum Träumen.
Und dass ich mich wieder orientieren darf an den Jungen von damals, weil ich sage, hey, es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist. Auch ein Zitat aus Rocky. Und Träume, Träume, Träume. Aber da sind wir noch nicht bei der Co-Creation. Auf jeden Fall diesen Heldenweg bin ich dann klassisch gegangen.
Und wie ich dann langsam die Selbstzweifel reduziert habe, dass selbst vor der Daumen gestiegen ist, ist dann noch was hochgekommen. Und zwar das Gefühl, dass ich nicht nur held sein möchte, sondern dass ich ein Held unterhelden sein möchte. Das heißt, ich möchte anderen Menschen, vor allem andere Männer, auf Augenhöhe begegnen, in ihrem Held sein begegnen.
Und wenn ich zum Beispiel, wie ich es jetzt vor zwei Wochen war, ein Männerfestival, diese Männer begrüße bei der Öffnung in ihre Augenschau. Sie ihr Mut, dort hinzukommen, sich auf das einzulassen, mehrere Tage, jetzt noch gehen sie haut. Weil dann bin ich ein Held unter Helden. Und das ist richtig geil.
Speaker 1: Jetzt mal gucken, wie es dir damit geht. Wenn ich in meinem Bekanntenkreis erzähle, dass ich in der Männerarbeit aktiv bin, meine Personalitätsentwicklung. Ich erzähle das ja auch meinen Kunden. Ich lade dir dazu einen Teil. Geht auch den Weg. Aber die erste Reaktion ist immer so eine grünfte Nase. Also irgendwas schief gelaufen wäre in meinem Leben. Sowohl sockenstrickermäßig.
Jetzt, wenn ich dann von außen gucke, ein gestandener Mann, eine Praxis, bis promoviert, keine Ahnung, wie er Österreicher sagt, aber so ein Bild von einem Mannsbild, ein kräftiger Gut aussehen, der Kerl. Wie war denn dein Weg in die Männerarbeit? Oder warum beschäftigst du dich mit so einem Scheiß?
Speaker 2: Also diese Reaktionen, die du jetzt genannt hast, die kenne ich sehr gut. Die kriege ich natürlich auch sehr stark aus von Freunden und Bekannten, die mich quasi von früher kennen. Und schon lange begleiten. Und dann komme ich auf einmal mit so einem Scheiß da her, wie Männerarbeit.
Also das heißt, wie schlecht muss zu mir gehen, dass ich das überhaupt mache. Und da habe ich es gar nicht lange her, wirklich mit zwei sehr, sehr guten alten Freunden, wo wirklich sehr viel, wo wir gemeinsam viel erlebt haben, gute Vertrauensbasis, alles da, auf der Meinung bin ich auf Trauzeuge. Also wirklich gute Freunde, die mich halt vom Studium schon kennen, und das ist auch schon ein bisschen her. Und wir haben wirklich bis um 2,5 ,3 in der Früh diskutiert, um nicht zu sagen gestritten schon. Weil es natürlich bei mir dann auch irgendwann mal die Knöpfe drückt. Wenn nicht nur kein Verständnis da ist, das ist ja okay.
Ich versuche es zu mal klären, und scheinbar klär ist, falsch wird nicht richtig, oder erwischt nicht den richtigen Kanal. Aber wenn mir dann gesagt wird, hör auf mit dem Scheiß, konzentriere dich wieder aus wesentliche, merke natürlich auch, das macht mit mir auch was. Ich bin überhaupt nicht schattenbefreit, ich habe auch meine Trickerpunkte. Und da habe ich schon gemerkt, wie das dann in mir hoch kommt. Und wenn nicht nur kein Verständnis da ist, sondern relativ eine Ablehnung, wo man sagt, hör auf damit, du verlierst dich da, hör auf diese Fragen zu stellen, welcher Mann will ich sein. Sondern lass gut sein.
Und da sitzen mir halt welche gegenüber, und wo ich es natürlich sehr gut auf deren Schatten kenne, deren Familiengeschichte und rund rund, wo ich halt weiß, aber auch aus meiner Ausbildung, da wäre auch schon Potenzial da, dass man sich das einmal anschaut. Bei wem nicht, das ist ja ganz normal. Das liegt ja bei uns, das ist nicht nur normal, das ist auch wichtig. Das ist ein Teil der Entwicklung.
Natürlich gibt es auch den Punkt, wo ich sage, man darf auch Männerarbeit machen, man darf auch Persönlichkeitsentwicklung machen, ohne vordergründig ein Problem zu haben. Es macht einfach Spaß und Freude, sich zu entwickeln, Visionen zu entwickeln, Ziele zu setzen, die Mission zu spüren, die Berufung. Das kann ja, man lernt immer durch Freude oder durch Schmerz, Licht und Schatten, es ist beides da. Und man kann ja auch sagen, mich interessiert es einfach.
Die Frage, wer bin ich, was für ein Mann möchte es sein, was ist meine Mission, wie lebe ich das? Ich muss jetzt nicht nur aus einem Schmerz heraus sein, man kommt dann halt zu einem Punkt, wo sie sagen, was hält mich davon ab, man kommt dann in die Schattenwelt so. Das ist das Teil, wo ich mir sage, wir müssen unsere Hausaufgaben machen. Da gehört Schattenarbeit dazu, Punkt aus.
Speaker 1: Schattenarbeit vielleicht übersetzt, das war ganz kurz für alle, die noch nicht so ganz tief in der Männerarbeit sind. Das sind die dunklen Anteile in uns, das sind die Seiten, auf die wir vielleicht nicht stolz sind. Vermeintliches Fehlverhalten würden manche dazu sagen, also keine Ahnung, Aggression, Gutgewalt können Schattenthemen sein oder Eifersucht, Arroganz, Abgrenzung, nicht das, was auch immer. Also Schattenthemen gibt es viele und wir in unserer Männerarbeit gucken, die genau so an, wie natürlich
Speaker 2: unsere positiven Liebsten sein, weil es nicht nur geht, dass
Speaker 3: negative Zunge arbeiten sollen, auszusehen, wo sie wieder wirklich stark, wo sie wieder wirklich gut sind. Und ich mag noch ein Denzen, Ulrich, mein, ich bin jetzt keine Ahnung, 14 Jahre glaube ich in der Männerarbeit aktiv, meine Erfahrung ist, dass ein Teil der Männer das nahezu ablehnen muss bei mir. Wenn sie es nicht ablehnen, müssten sie sich ja die Frage stellen, warum mache ich das nicht auch? Also ich gehe, und das kenne ich auch bei anderen Themen, wenn ich mich zu bestimmten Themen öffne und Leute habe ich festgestellt, bleiben ja so gerne wie sie sind. Also die Bereitschaft zur Nichtveränderung ist sehr hoch. Und je älter, desto stärker ist die in meinem Urteil ausgeprägt bei vielen Männern speziell. Und durch die Ablehnung können sie sagen, okay, ich habe damit nichts zu tun, was der Verliebt macht, was der Ulrich da machen, das ist ein Scheiß, damit muss ich gerne mit mir beschäftigen, weil wenn ich mich dafür öffne, könnte es sein, dass ich feststelle, oh verdammt, ich nehme ja in jede neue Scheidung mein Thema mit der Untreue oder der Unzuverlässigkeit. Ich nehme ja in die dritte Firmentrennung mit, dass ich mich nicht gerade verhalten habe oder dass ich mit nicht konfliktfähig war. Und deswegen bin ich von überzeugt, dass Männerarbeit ist Persönlichkeitsentwicklung, ganz eine große, und auch davon bin ich felsenfest überzeugt Männerarbeit ist Friedensarbeit. Ich bin überzeugt, wenn wir Männer unsere Hausaufgaben machen,
Speaker 1: ich sage mal ganz frech, wenn Trump seine Hausaufgaben gemacht hätte, dann hätten wir den Scheiß jetzt nicht immer da draußen haben. Das sind in meinem Urteil häufig kleinen Kinderverhalten, die sind halt nicht reif geworden. Ich glaube, der geht jetzt auf die 70 zu, 72, die sind nur alt geworden, aber sind nicht reif geworden als Mensch, sondern da gibt es immer noch ein nicht gesehenes Kind, das der Welt durch Poltern zeigen muss, hier bin ich, und so stark bin ich. Und ich kenne Trump überhaupt nicht, ich kenne noch keinen seiner Berater, um da nicht das falsche Eindruck zu erzielen, aber das ist so ein bisschen mein Vorurteil. Ich glaube, wenn dieser Mann, und das gilt für so viele andere, einfach ihre Arbeit machen würden, dann müssten sie sich der Welt nicht so zumuten. Ich glaube, das ist Simone Béroir hat gesagt, sie hat vor nichts mehr Angst in diesen Leben als vor unreifen Männern, die nicht ihre Macht kennen. Und das ist teilig komplett. möchte ich nicht nur sagen, wir sind halt ein paar, die machen sich auf den Weg.
Ich glaube, wir sind so eine Art Sperrspitze und ich wünsche mir, dass nahezu jeder Mann auf dieser Welt sagt, ich gucke mir mal meine Themen an, weil dadurch werde ich ein besserer Vater, ein besserer Freund, ein besserer Ehemann und einfach, ich glaube, ein besserer Mensch. Und ja, es ist Arbeit, aber ich finde, es lohnt sich total.
Speaker 2: Da hat sich ein bisschen was verändert auf, seit dem letzten Männerfestival, der ist übrigens auf der Begriff gefallen von einem Teilnehmer, den du jetzt erwähnt hast, dass wir eigentlich da Friedensarbeit machen. Das hat sich sehr berührt.
Das Wording gefällt mir sehr gut, weil es damit ja eine gewisse Energie verbunden ist und Ausrichtung. Und so habe ich bis jetzt gar nicht so am Schirm gehabt, diese Friedensarbeit wird er machen und das trifft es total. Frieden mit sich selbst heißt auch Frieden für die Welt. Aber das wollte ich jetzt eigentlich nicht sagen.
Speaker 1: Ganz kurz Ulrich Wald wäre das nun ansprechen und das bedeutet auch Frieden der Familie. Also ich komme aus einem Gewalthintergrund. Bin mit einem Vater groß geworden, Ausländer in Deutschland, der hatte bestimmt viele Konflikte zu tragen und es ist einfach ein sehr mächtiger Mann immer noch und konnte mit seiner Energie, der hat halt nicht gelernt, wohin damit.
Das soll jetzt nicht für alles eine Entschuldigung sein und auch keine Begründung, aber es hilft mir, als sein Sohn zu verstehen, der wahr, wie er war, wie so ein ungeschliffener Diamant und in seiner Ungeschliffenheit wusste er nicht wohin und daher kam diese hohe Bereitschaft für Aggressivität und auch für Gewalt. Und ich glaube, wenn er die Chance gehabt hätte, keine Ahnung, ob er sie genutzt hätte, aber hätte er ein anderer Mann sein können. Das ist ja das, was ja damit meine, sei doch der Mann, der du sein willst. Und ich bin natürlich sein Sohn und trage all diese Wut und Aggression und Kraft auch in mir. Bin jetzt kein Engel, aber ich habe durch die Männerarbeit gelernt, damit um anders umzugehen.
Ich muss nicht mehr dem Andem aufs Maul hauen. Ich muss nicht mehr dem Andem in der Diskussion zeigen, wie klug ich bin und dass ich besser bin als er, sondern ich kann da sein und sagen, okay, das ist interessant. Ich habe eine völlig andere Haltung, aber es ist interessant, wie du denkst und ich kann bei mir bleiben.
Und das, das verdanke ich für mich in meinem Leben der Männerarbeit und kann deswegen auch ein anderer Vater sein. Auch wenn ich sicher bin, wenn meine Söhne dem Podcast hören sagen, ja, weil du weißt schon, dass du noch Baustellen hast, Alter. Ja, weiß ich Kinder. Ich sag es zuerst. Aber ich habe die großen Steine aus dem Weg geräumt. Und da gehe ich weiter in der Friedensarbeit. Es gibt ja ganz viele, die so an systemisches Weitergeben denken.
Ich denke, wenn ich die Arbeit mache, als Mann in der Väterlinie, die ich habe, habe meine Kinder schon weit aus weniger Scheiß aufzuräumen, weil ich habe mich meine Themen angenommen in meiner Familie. Es gibt so einen herrlichen Satz, den wir manchmal bei MKP, da kommen wir vielleicht noch drauf in der Institution, die wir beide sehr teilen. Bei mir ist Schluss. Also ich bin der Letzte, weil ich aufräume in meiner, in meiner Ahnenlinie der Männer. Und auch das finde ich ist ein hoher Beitrag, warum sich das Ganze lohnt. Auch damit meine Kindern besseres Leben haben. Da müssen sie den Scheiß nicht wiederholen, den der Vater vielleicht noch und der Großvater erleben mussten.
Ja, kurz wollte ich nur nochmal kurz reinbringen, weil ich echt das groß machen möchte, das Thema, das ist nicht so, ach guck mal, die machen Männerarbeit, sagen hey, die machen richtig was substanzielles, die verändern. Ich glaube, wir leisten einen Beitrag für eine andere Welt. Noch sind wir klein, aber wir werden wachsen.
Speaker 2: Ja, also da hat sich insofern ein bisschen was verändert in meiner, auch in der Mission von mir und vom Andreas, Andreas, mit dem ich die Mission Mano gilt betreibe, weil wir mit so einer Ungeduld in die Männerarbeit vor ein paar Jahren gekommen sind. Ja, also wir haben dann richtig schön an den Gänseblümchen eingerissen, damit sie besser wachsen.
Und weil wir vom Typ her auch so sind und sehr, sehr straightforward licht, aber natürlich auch schatten, wie es immer so ist. Und wenn man sagt, wir müssen alle Männer in die Männerarbeit bringen, mittlerweile, weil wir eben dann gesehen haben, dass die Gänseblümchen nicht schneller wachsen, deswegen hat sich da was verändert, wo wir sagen, wir müssen die nicht in die Männerarbeit bringen, aber wir müssen die Männer informieren, dass es so eine Arbeit gibt, dass es die Möglichkeit gibt. Und dann kann jeder Mann zu dem richtigen Zeitpunkt, wenn er den Ruf verspürt, wenn es wo der war, wenn es was braucht, dann kann er kommen zum Männerkreis, zur MKB, zum Männerfestival, wo andere Männer sind, die vielleicht ähnliche Situationen schon erlebt haben. Aber ich kann nicht die Männer hinzehren, das geht sich nicht aus, das ist ja nicht die Intention und ist eigentlich, genau, es funktioniert nicht.
Aber die, dass die Männer Bescheid wissen, ich habe immer noch so viel, wenn ich in ein Gespräch komme, so viele Männer, die wirklich gar keine Ahnung haben, was es dafür Angebote überhaupt gibt. Und das ist die Mission, der Männerwelt zu zeigen, das gibt es, das Buffet ist angerichtet. Und wenn es für dich passt, nimm dir was, dir schmeckt.
Speaker 1: Ich möchte kurz, weil du den Namen erwähnt hast, Andreas Mayerwöger, kurz nochmal reinholen und ehren. Er ist ja auch ein MKB-Bruder von uns beiden und er ist ja mit dir Gründer der Mission Mann. Wie habt ihr euch denn gefunden, dass ihr auf diese Idee kommt? Das ist ja auch ein weiteres Beispiel für Co-Kreation.
Du hättest ja sagen können, ich mache das alleine oder Andreas jetzt sagen können, ich mache es alleine, aber ihr habt ja irgendwie entschieden, wir machen das gemeinsam und das ist ja gelebte Co-Kreation. Wie kam es denn dazu? Vielleicht magst du uns da mal ein, zwei Minuten Einblick geben.
Speaker 2: Also wir mussten kennen gelernt im Rahmen von einer Coaching-Ausbildung, die über eineinhalb Jahre gegangen ist und da waren wir ja so sehr in selben, in das Magic Team, das damals kreisten vier Männer, die sich da gefunden haben, das war eine Online-Ausbildung und ist aus dieser vier Männer Magic Team ein Acht Mann Mastermind Team geworden, mit dem wir heute noch in Kontakt sind, das ist schon ein paar Jahre her, wo wir auch im Sinne der Co-Kreation jetzt ein Buch geschrieben haben zu Acht. Das war ein sehr spannender Prozess, diese Co-Kreation, weil da keiner vielleicht auch gerne noch was dazu sagen, wenn man glaubt, Co-Kreation ist nur nett und glib und ponyhoff. Co-Kreation ist schon Arbeit, ist schon Reibung, aber ist auch Intiklung. Aber nochmals Andreas, er hat kennengelernt in dieser Ausbildung und im Rahmen dieser Ausbildung ist uns immer mehr klar geworden, dass wir Männer Arbeit machen wollen und dann hat zufällig das eine das andere ergeben. Dann haben wir Männer kennengelernt, dann haben die die schon Projekte gehabt haben, die das gerne abgeben wollten oder Andreas nicht sagt haben, das können gerne wir machen und so sind wir da hinein gewachsen.
Und das ist ziemlich schnell und ziemlich rasch, weil wie gesagt Andreas nicht da gerne gerne auf die Tube drücken, also uns kann es nicht schnell genug sein. Und so ist es dann gewachsen von der Mission Mano G, die eigentlich als Veranstalter auftritt, aber nicht nur Mission Mano G steht für Co-Kreation, wir sind auch eine Plattform, wo auf der Homepage du verschiedene Männer die Männerarbeit betreiben finden kannst aus deiner Region, passen zu deiner Thema.
Speaker 1: Ihr habt ja auch Newsletter, wo ja Männer einladet deren Angebot dort vorzustellen, auch das finde ich wunderbar, es ist gar nicht so, dass ihr sagt, das ist mein Kuchen, was auch immer und den möchte ich haben, sondern ihr ladet ein, das ist ja für mich gelebte Co-Kreation, gemeinsam auch dort zu bewerben, welche Angebote es mittlerweile gibt. Das gibt ja richtig viele Angebote in der Männerwelt und da würde ich gerne noch eine Umleitung machen. Du bist ja auch vorstandsmittlig zusammen mit dem Andreas, wenn ich es richtig verstanden habe, von MKP Österreich.
Speaker 2: Andreas ist nicht direkt im Vorstand, um ganz korrekt zu sein. Ja, sogar korrekt. Aber es ist natürlich stark in der Unterstützung drinnen, weil der Andreas einfach unglaubliches Organisationstalent ist, unglaublich, er ist ja Projektmanager und ja, also ohne der Hilfe vom Andreas wäre es nicht gegangen, wir haben ja heuer, genau, ein NVTA, ein New Warrior Training Adventure, wieder nach 20 Jahren in Österreich veranstaltet dürfen, wo ja Männer Initiation stattfindet und genau den Verein.
Speaker 1: Wir beide waren zusammen mit dem Andreas, da durften wir ja beide im sogenannten Trainerstab sein. Das war ja, das war mir war es ein Fest, das war wunderschön.
Speaker 2: Es ist war ein Fest, das war wirklich wirklich schön. Danke schön für die Unterstützung von unseren deutschen Brüdern, weil das ist auch eben gelebte Co-Kreation des Vertrauen, was wir bekommen haben von euch, von dem deutschen Vorstand. Weil es brauchte, wie du weißt, für so ein NVTA viele Männer und die sich gemeinsam ausrichten. Also so ein NVTA-Wochenende ist ein supergeiles Beispiel für gelebte Co-Kreation. Ob diese Co-Kreation dann, wenn das Training aus ist am Montag, dann, wenn der Alltag beginnt, auch noch so gelebt wird, steht vielleicht manchmal von einem anderen Platz, Papier, ja, aber zumindest was möglich ist, zeigt zu einem Wochenende gut auf, es ist ein gemeinsamen Anliegen, Inspiration, die Kraft, wa, also das ist jeder, der das erlebend auch sowohl als Teilnehmer als auch im Stab, so kann ich nur schwersteins empfehlen.
Speaker 1: Gibt es da schon neue Termine für das New Warrior Training in Österreich? Gibt es da schon was?
Speaker 2: Ja, wir planen auf jeden Fall wieder 2026 im April. Das neue Datum gibt es schon, ist aber doch nicht fixiert. Anfang April wird es stattfinden und es wird wahrscheinlich im Herbst ein zweites in einem anderen Gegend eher im Westen von Österreich stattfinden. Da ist ja unser Präsident, der Gobert Mäser, mega aktiv und ist ja da ein toller Leuchtturm, was das betrifft, ganz ein toller aktiver NKB-Buder und Mensch und der treibt es auch so voran mit so einer Begeisterung und Enthusiasmus und es ist ja auch von was Co-Kreation lebt, es lebt im Endeffekt von dieser Begeisterung, von dieser Überzeugung, von diesem Brennen, was beim Herzen verspürt. Das ist ja so, wie wenn ich erlede das oft, wenn ich mit einem Mann spreche, der mir ein Thema erzählt, was mich eigentlich per se null interessiert. Keine Ahnung, wie zum Beispiel Vögel beobachten. Interessiert mir jetzt einfach nicht. Aber wenn zu einem Mann darüber spricht, wie er Vögel beobachtet, dann hat es so eine Aura, so eine Kraft, diese Begeisterung. Weil dann ist er so präsent und diese Präsent, dieses dafür Brennen, diesen Ruf zu leben, das ist das, wo wir uns gegenseitig einfach inspirieren können.
Gerade wir Männer, die sehr missionslastig sind, wo immer so auf dem Weg sein Mission, ist für uns glaube ich wichtig und sich da gegenseitig zu inspirieren, das Feuer hoch zu halten, ist glaube ich eine wichtige Aufgabe. Und da nochmal dieses NVTA, dieses New Warrior Training Adventure, liefert da auf ganz unterschiedlichen Ebenen so viel Inspiration und Möglichkeiten. Für mich war es damals definitiv ein Game Changer.
Speaker 1: Ja, das ist so. Und da machen wir vielleicht nochmal kurz den Verweis. Wenn du, liebe Zuhörerinnen, liebe Zuhörer, dich dafür interessierst, dann schau doch einfach auf der Page von MKP-Deutschland oder MKP-Österreich. Wie heißt das? Entschuldigung.
Speaker 2: Sehr gut, vielen Dank. Austria statt Österreich. Gut, das wird alles seine Gründe haben. Also MKP-Austria .at, nehme ich auch an und dann kann man sich die Termine anschauen. Wir kommen schon ein bisschen zum Ende, liebe Ulrich.
Magst du uns nochmal sagen Mission, man, ihr macht ja ein sehr großes Männerfestival, das findet ihr auch wieder, 2026 statt, gibt es da schon ein Termin und ihr macht ja auch eine zweite Veranstaltung, Erfolg Mensch. Kannst du davon noch was sagen? Genau. Erfolgskongress heißt das.
Speaker 2: Erfolgskongress heißt das, genau. Also mir ein Männerfestival findet statt, hilft mir Fahrrad, ihr habt es vorher angesagt den Termin. Schau kurz noch, bitte den Otter lang. 11.
Speaker 3: bis 14. Juni, herrlich, ich liebe das, dann sag ich dir jetzt den Termin.
Speaker 1: Ist Co-Kreation im Kleinen im Alltag, sehr schön. Also 11. bis 14. Juni, ich habe es mir schon geblockt, ich werde hingehen.
Speaker 2: 11. bis 14. Juni, genau, Inke Schlag bei Linz in Oberösterreich, findet es wieder statt. Coole Location, viele Möglichkeiten, unterschiedliche Lebensbereiche, sehr viele Workshopsreferenten, du stellst dir selber deine Stundenplan zusammen, Männer kommen zusammen, begegnen sich auf Augenhöhe, inspirieren sich gegenseitig. Es ist einfach, das Feedback heuer von den Teilnehmern war auch, Mensch, das ist ja viel mehr als ich gedacht habe, ihr müsst es nach draußen gehen, ihr müsst es auf die Hundbeet schreiben, da steht bei uns halt, feiert ein Mann sein, es ist viel mehr als nur feiern, es ist so viel Inspiration und Heilung und Dings dort drinnen, wir versuchen unser Bestes deshalb nach außen zu vermitteln, was da wirklich stattfindet, aber aufs Fahrrad muss selber steigen und strampeln, also kommt vorbei und macht ihr dein eigenes Bild, das ist dringend notwendig. Genau und der Volkskongress, das ist für Männer und Frauen eine Veranstaltung, wo wir ein Speaker Event und Speakerinnen Event, wo wir Impulse liefern, weil es uns ist einfach wichtig ist, andere Zielgruppen auch zu erreichen, das ist auch unsere Aufgabe als Mission MANG, der wir uns verschrieben haben, nicht nur in dieser Männer-Besündlichkeits- und auch in dieser Männer-Arbeits-Babel gibt es natürlich Schatten, weil es sich dort immer wieder die selben Leute treffen und gegenseitig die Eier schaukeln und sagen, du bist super, na du bist super, aber dann hört es eben am Sonntagabend auf und am Montag schaut es wieder anders aus, das kann es nicht sein, uns ist wichtig, dass das, was wir hier im Vorgang erfahren erleben, dass das noch draußen getragen wird in die echte Welt und dass du die dort Inspiration holst, aber lebt dein Mann sein, so wie du es willst, das ganze Jahr über und nicht nur im Männerfest, sondern das ganze Jahr, darum geht es, es muss größere Kreise ziehen, sonst ist aus meiner Sicht das Absurdum, es ist nicht nur damit, ich mich kurz die paar Tage besser fühle, es darf nachhaltig sein, es muss nachhaltig sein.
Und beim Erfolgs-Gräse sprechen wir einfach andere Zielgruppen noch zusätzlich an, auch da, wie das, da gibt es noch keinen Termin, weil da sind wir auch gerade in Initiativen der Co-Kreation Grinnen, wo wir mit einem anderen Veranstalter uns gerade austauschen, also wir versuchen einfach auch die Kreise zu erweitern, die Sichtbarkeit, die Erreichbarkeit von anderen Zielgruppen, weil du hast vor den Trump erwähnt und definitiv drückt der Trump bei mir auch sehr viele Knöpfe, aber auch von ihm gebe es viel zu lernen. Also wir dürfen schon schauen, dass wir, und wir dürfen nicht die Arroganz haben, sozusagen so wie ich es mache, so wie wir es machen, ist es richtig und das ist falsch. Es ist sehr viel richtig, sehr viel falsch, aber das offen zu kommunizieren, das ist dann auch wiederum die Co-Kreation. Wo können wir uns gegenseitig inspirieren?
Unsere Meinung, unser Urteil ist oft in dieser Persönlichkeitsentwicklungspabel, dass da Biesel zum Beispiel Schatten gibt, betreffend Umsetzung. Betreffend… Spricht die Trinke auf die Reihe? Finanzen. Geld oft eher ein Schattenthema.
Warum? Geld per se ist nicht schlecht, ich habe nicht gut verdienen wird, könnte ich die Arbeit jetzt gar nicht machen, weil mit der Besöhnlichkeit mit Männerfestival oder gleichen verdiene ich mir keine goldene Nase. Das ist wirklich nur ein Herzensprojekt. Geld kann so viel Gutes auch bewirken. Das darf kein Schattenthema sein oder eben nicht diese Umsetzung kommen.
Von einem Workshop zum nächsten, das eine Buch, das nächste Buch, immer nur in diesem Gedankenkaraussee zu sein, was könnte ich alles machen? Ihr gesagt Träumen ist wichtig, aber gelebte Träume entfalten ihr Potenzial.
Speaker 1: Ich bin davon felsenfest überzeugt, dass diese ganze Arbeit nur Sinn macht, wenn wir sie im Alltag umsetzen. Wenn das, was wir lernen, wenn wir uns stärken, wenn wir dann am Montag sagen, okay und was genau mache ich damit? Also ich teile das Anliegen sehr, weil nur das gelebte… Da können wir eigentlich bei allen anderen, das ist genau so in der Spiritualität oder wo auch immer du zusammen bist, das was wir erleben auch in die in die in die echtwelt da rein bringen. Ich gucke auf die Uhr, du hast mir ein Zeitfenster gegeben, das ich auch aus Respekt achten möchte. Insofern gibt es noch einen wichtigen Schlusssatz, den du an die Zuhörerinnen und Zuhörer sagen möchtest, mein lieber Ulrich.
Speaker 2: Ja, ich möchte nur einen Aufruf starten. Es ist auch etwas, was bei der letzten Podiumsdiskussion sehr gut rausgekommen ist, wo wir uns mit sehr vielen Männern ausgetauscht haben. Was es wirklich braucht und was es braucht ist Mut.
Will ich den Mut zu haben? Ich gehe jetzt aus Männerfestival, ich gehe auf so ein NBTA, ich frage einmal Männer, wohin gehst du da eigentlich immer zu was für Männerkreis? Was ist das eigentlich? Den Mut zu haben, Interesse zu zeigen, den Mut zu haben, den Schritt zu machen, ich gehe dorthin, auf wenn vielleicht meine Frau sagt, ja, brauchst du das wirklich oder meine Freunde? Abgesehen davon haben wir oft sehr viele Männer, die von ihren Frauen geschickt werden, aber am Bresdee-Math.
Also es braucht Mut und ich ehe alle Männer, die diesen Mut haben, weil ich weiß, es ist nicht leicht und diese Persönlichkeitsentwicklung, Männerarbeit, es ist vielleicht nicht immer der leichte Weg, aber es ist der richtige Weg und dafür möchte ich alle ehren, die sich schon darauf einlassen haben und lade alle Männer ein, die Eier zu haben, den Mut zu haben, diesen Schritt zu machen.
Speaker 1: Nichts hinzuzufügen. Ich danke dir, ich grüße an der Stelle in Andreas nochmal ganz herzlich und ich sehr schätze und danke euch beiden für euer Werk und weiterhin viel gute Energie und ich freue mich auch aufs Zusammenwirken. Die Sprachbarriere haben wir überwunden Ulrich, dann kriegen wir es auch im Alltag zusammen hin. Dir noch ein wunderbare Zeit mit deiner Familie. Fürti.
Speaker 2: Fürti, danke. Servus.