[00:00:00] Ihr Lieben, herzlich willkommen zur neuesten Ausgabe meines Mann-Verriet-Podcasts und zur Neujahrsausgabe. Ich freue mich sehr auf dieses Jahr 2026 und ich möchte dir gerne Appetit machen auf dieses Jahr. Ich hoffe, du bist gut gestartet für dich erstmal. Und gut gestartet heißt, ich hoffe sehr, dass du die Zeit genutzt hast zwischen den Jahren, das nennt man ja so die Raunächte, diese Zwischenzeit, um einfach in die Besinnung zu kommen, in die Klarheit, in das dich ausrichten. Ich halte unglaublich viel davon, wenn Menschen sich klar sind, wie sie das nächste Jahr begehen wollen. Und jetzt kann man immer sagen, ja, aber dann passieren noch so viele Dinge und die kann man alle nicht vorhersehen. Ja, das kann sein, die kommen aber sowieso. Nur wenn du keinen festen Standpunkt hast, dann hauen dich die Dinge, die da kommen, nochmal doppelt um. Wenn du aber stehst und schon mal Pläne hast, Ziele, weißt, was willst du, was willst du nicht, [00:01:06] dann kann das von außen dagegen erstmal angehen. Aber der Mensch, der nur ein Blatt im Wind ist, wird immer fortgetragen. Der Mensch, der versucht zu stehen, ein Baum zu sein, eine Eiche, der für etwas steht, der wird schwerer weggetragen vom Leben. Und für mich gehören seit vielen Jahren dazu, dass ich mir Ziele setze. Erreiche ich sie alle? Nein. Erreiche ich ziemlich viele? Ja. (...) Und ich wünsche dir, und falls du die Raunächte dazu nicht nutzen konntest, dass du dieses nachholst. Dass du dir überlegst, müssen gar nicht viele Sachen sein. Vielleicht machst du einfach einen wunderbaren Winterspaziergang. Die Zeit dazu lädt jetzt da ein. Dass du einfach mal mit dir selber eine Stunde verbringst. Mehr braucht das gar nicht. Welcher Mensch will ich in diesem Jahr sein? Was ist mir dieses Jahr wichtig? Auf was will ich meinen Fokus richten? [00:02:07] Und wie immer, wenn du meinen Podcast regelmäßig hörst, geht es dir nicht nur darum, irgendwas noch obendrauf zu kippen, sondern auch Dinge mal zu deleten. Von welchem Gedanken verabschiedest du dich in diesem Jahr? Von welchem Menschen auch? Ich habe mir letztes Jahr in den Raunächten viel Gedanken gemacht, wo ist es auch Zeit loszulassen? Ich habe ein großes Projekt losgelassen, wo ich mit Unternehmern arbeite, weil mir das einfach zu anstrengend geworden ist und ich auch nicht genug Verbindlichkeit gefunden habe, die ich mir wünsche von den Menschen. Das Commitment hat für mich nicht gestimmt. Ich habe eine riesige alte Freundesgruppe für mich in Frage gestellt und habe das auch sehr transparent gemacht. Ich habe gesagt, ich werde mir dieses Jahr erlauben, das zum Jahr der Probe zu machen. Gehöre ich noch dazu, zu meinem alten Jugendkreis oder es ist Zeit loszulassen? Es gibt ein, zwei Menschen in meinem Privatleben, wo ich gemerkt habe, ich habe eigentlich keine Lust mehr, mit denen in Verbindung zu sein. [00:03:09] Es kommt aus der Vergangenheit, aber es hat keine Zukunft. Und, äh, das sind manchmal schmerzliche Momente, weil die was mit Einsehen und Loslassen zu tun haben. Und es ist vielleicht noch ein alter Glaubensplatz in meinem Leben, aber ich glaube, Loslassen ist nicht meine Kernkompetenz. Und das sind schwierige Momente. Und auch gleichzeitig, auf was und wen habe ich mehr Lust? Wo möchte ich hingehen? Und all das empfehle ich dir zu diesem Jahresauftakt, dass du für dich mal prüfst, was soll dieses Jahr besonders sein? Was wird anders sein als 2026, als 2025? Vielleicht gibt es auch Lehren. Was ist dir im letzten Jahr nicht gelungen? Und willst du dieses Jahr aber mal besonders hinkriegen? Ist das im Beruf Gas geben? Ist das in einer privaten Beziehung für dich gut sorgen? Vielleicht ist das Selbstfürsorge für dich? Willst du dieses Jahr ein Mensch sein, der besonders gut auf sich achtet? [00:04:12] Also wo genau geht dein Fokus hin? Wenn du das tust, was du immer tust, bekommst du das, was du immer bekommen hast. Stammt nicht von mir, ist ein kluger Satz von irgendjemand anderem. Aber er ist so wahr. Also wie wird dein Jahr anders sein? (....) Welche Weiterbildung willst du vielleicht dieses Jahr machen? Wo steht es an, für dich zu wachsen? Gibt es einen Moment, wo du sagst, ja, es ist Zeit, dass ich mir ein bestimmtes Thema angucke? Willst du irgendeinen Deep Dive machen? Ein Coaching dir angucken? Willst du einen Schritt vorankommen, der Mensch zu sein, der du sein möchtest? Möchtest du auf einen, wenn du ein Mann bist, zu einem tiefen Männerseminar kommen, zu dem ich dich gerne auch gleich zu mir einlade? Oder wenn du eine Frau bist, es gibt so wunderbare Seminare da draußen. Circle of Influence, Circle of Being, Woman Within. [00:05:13] Wenn du Interesse hast und keinen Ansprechpartner findest, schreib mir. Ich empfehle dir gerne was. Vielleicht ist es Zeit, dass du mit mir arbeitest. Dass du zu einem meiner Grow Beyond Seminare kommst. Mein erstes findet im März statt. Ich gucke gleich nochmal, wann der Termin genau ist, damit ich ihn ja nennen kann. Aber du kannst auch einfach bei Grow Beyond gucken auf die Seite. Und dann kommst du vielleicht und nimmst einen der 16 Plätze für einen Mann ein, der dieses Jahr im März stattfindet, in Lindow am Bodensee. Wo es darum geht, der Mann zu werden, der du werden möchtest. Also, wo geht deine Reise hin in diesem Jahr? Vielleicht ist es auch was ganz anderes. Vielleicht ist es Zeit für ein tiefes Persönlichkeitsseminar, dein Hoffmann-Prozess. Vielleicht ist es Zeit, auch mal keine Fortbildung dieses Jahr zu machen, weil du ständig an dir arbeitest. Einfach mal nur in die Nachhaltigkeit gehen, in die Integration und vielleicht einfach mal nur das Leben genießt. [00:06:15] Mit einem herrlichen, wilden Urlaub. Ich habe beschlossen mit meinem besten Freund Stefan, werden wir dieses Jahr im März nach Äthiopien fahren. Wir wollten eigentlich in den Iran, aber das ist aufgrund der politischen Lage aktuell keine gute Idee. Und als, ähm, ja, engere Verbündeter von Venezuela kann man sich vorstellen, dass der Iran jetzt auch noch ein bisschen in Schieflage gerät zusätzlich. Und dann ist das einfach für mich kein sicheres Reiseland, auch wenn ich sonst Abenteuer liebe. Also ist es Äthiopien geworden. Ist ja sowieso was Schönes. Äh, dieses Loslassen, ne? Es gab eine Fokussierung auf den Iran, habe ich, glaube ich, letztes Jahr im Podcast von erzählt. Hätte ich total gern gemacht. Klappt nicht. Du, Viertelstunde habe ich gebraucht, dann habe ich es losgelassen. Das nächste Leben. Und so ist das mit so vielen Dingen im Leben. Wenn du merkst, ach, es geht doch nicht. Es ist deine Entscheidung, wie lange du danach trauerst. Oder wo du sagst, hey, es gibt so viele tausend Angebote da draußen, von Ländern, aber auch von anderen Menschen. [00:07:16] Ich suche mir was Neues. Guck doch mal, wo hast du eine Lücke in deinem Leben? Was fehlt dir? Ist es Freundschaften? Aktivitäten? Abenteuer? Auch sexuell? Was fehlt dir? Schau es dir doch ehrlich an. Das heißt ja nicht sofort, dass du wie ein Verrückter dort hinterher rennen musst. Aber vielleicht gibt es den Punkt zu gucken, da habe ich eine Lücke und die würde ich gerne füllen. Und dann beschäftige dich damit. Mittlerweile finde ich, wenn du keinen klugen Freund hast, der dir einen Tipp geben kann, frag ChatGPT. Sagt ChatGPT, ich würde gern mehr Lebendigkeit in mein Leben bringen. Und dann erzählst du ChatGPT ein bisschen was über dich und dann wird ChatGPT dir ziemlich geile Vorschläge machen, was du vielleicht tun kannst. Und von den zehn Vorschlägen, du kannst dir sagen, mach zehn, mach zehn, mach zehn, mach zehn. Dann wirst du bestimmt zwei, drei finden, die dabei sind, für dich was zu tun. Also schau, was willst du tun in diesem Leben. Mach es unterscheidbar, indem du es unterscheidbar machst vom anderen Jahr davor. [00:08:22] Dazu gehört immer auch, dass du irgendwas anderes machst. Und ich wünsche dir Mut dabei. Ich wünsche dir, dass du dein Leben anguckst und überlegst, hm, wo ist der Bereich, wo ich gerne was ändern würde? Privat, beruflich, partnerschaftlich, körperlich, sportlich, ernährungstechnisch, spirituell, sexuell. Ich habe keine Ahnung, was es ist, aber meine Einladung an dich ist, guck doch da ganz offen hin. Guck doch hin, was soll dieses Jahr anders werden. Und ganz ehrlich, du hast es so viel mehr in der Hand, als so viele Menschen glauben, die das immer von da draußen abhängig machen. Ich finde, das ist eine Verpisserkultur. Wenn ich es abhängig mache von anderen, stehe ich nicht zu meiner eigenen Verantwortung im Leben. Wenn ich aber zu meinem Leben stehe, wenn ich sage, ich, ich verriet, ich bin zu einem großen Teil der Herr meines Lebens. [00:09:23] Ich bin der Schmied des Glückshufeisens. Oh, gefällt mir. Ich bin der Schmied meines eigenen Glückshufeisens. Kein ganz leichtes Wort, aber ja, eine schöne Bedeutung. Dann schmied es doch selber. Es kann immer so sein, dass Dinge nicht funktionieren. Es kann immer sein, dass die Welt im Außen irgendwie gerade was Verrücktes macht. Aber du im Inneren kannst halt ganz viel dazu beitragen. Durch deine Pläne. Durch dein Fokussiertsein. Und ich bringe das nochmal, diesen Unterschied zwischen optionsgetrieben und ambitionsgetrieben. Ich habe das schon ein paar Mal erwähnt, aber der ist, ich finde immer, wenn du das kapiert hast, hast du, keine Ahnung, eine 20-stündige Coaching-Sitzung und dir gespart. Optionsgetrieben ist, Dinge spielt mir das Leben vor die Füße, wie Blätter im Wald. Und ich hebe eins auf und sage, das mache ich. Finde ich gut. Spricht mich gerade an. Ganz viele Menschen leben nur so ihr Leben. [00:10:25] Und ich sage mal frech, die leben das so runter. (....) Oder ambitionsgetrieben. Ambitionsgetrieben heißt, ich überlege mir genau, was will ich denn eigentlich vom Leben haben? Wo will ich denn hin? Wer ist mir denn wichtig? Und dann folgst du diesem tiefen Impuls der Ambition und setzt es um. Unabhängig davon, ob das Leben dir gerade so ein Blatt vor die Füße geschmiert hat oder nicht. Du entscheidest das. (....) Option, Angebot, die dir das Leben dir vorstellt. Ambition, deine Entscheidung, was will ich genau tun? Das ist ein Riesenunterschied. Und ich glaube, das ambitionsgeführte Leben führt dazu, dass du ein Leben in Breite, in Freude, in Liebe führst. Ein Leben mit so vielen tausend Möglichkeiten, weil du, du bist der Impulsgeber. [00:11:29] Du bist derjenige, der innerhalb sagt, das würde ich gerne machen, das reizt mich. Und du machst dich frei von dem, was im Außen dir zugetragen wird, durch Zufall, aus Versehen. Verstehst du, was für ein Riesenunterschied das ist? Reinhard Sprenger hat ja geschrieben, das Buch Herrlich, die Entscheidung liegt bei dir. Und das heißt, dass du überlegst, was will ich und dich dann für etwas für, und Achtung, das ist super wichtig, auch dagegen entscheidest. Und genauso wichtig, dich einladet zu überlegen, was willst du in diesem Jahr tun, privat, beruflich. Und privat macht da nochmal einen riesen Fächer auf, mit deiner Ursprungsfamilie, mit deiner jetzigen Familie, mit Freunden, mit deiner Partnerin, an Reisen, an Sport, an Events, an Konzerten, an verrückten Träumen. Das ist so ein großer Teil, dir genau anzugucken. Und Achtung, guck dir auch an, und was willst du nicht mehr tun in diesem Jahr? [00:12:34] Wofür ist es Zeit, ein Ende zu machen? Was ist rum? Vielleicht schon lange rum. Projekte, wo du merkst, das ist nicht deins. (...) Menschen, wo du merkst, die tun mir nicht mehr wirklich gut. Es ist vollkommen okay, wenn man mal in der Krise ist, in der Beziehung. Aber es gibt auch Momente, wo du vielleicht sagst, es ist rum, ich mag nicht mehr. Ich lasse mir auf etwas Neues ein. Und das ist manchmal schmerzhaft, und das muss der Mensch auch veratmen. Aber dann tu es. Veratme es. Und dann kommt deine Klarheit. Weißt du, daraus entsteht Reichtum. Daraus entsteht, wuff, Möglichkeit. Suche deine Möglichkeit im Leben. Ich wünsche dir das so sehr. Ich habe mich schon vor so vielen Jahrzehnten entschieden, ein bewusstes Leben zu führen. Das heißt nicht, dass mir alles gelingt. [00:13:34] Aber mir liegt ziemlich viel. Ich führe beruflich ein traumhaftes Leben. Das muss ich so sagen. Ich darf die Leute coachen, die ich schon lange als Zielkunden habe. (...) Ich habe einen Freundeskreis von Menschen, die mir extrem wichtig sind. Und den ich ziemlich genauso habe und um den ich mich auch kümmere. Wo ich mich bei Leuten aktiv melde und mich freue, wenn wir was zusammen machen. Und ich habe auch Leute eher aus meinem Leben gelassen, weil unser Weg zu Ende war. Teilweise mit Schmerz. Aber ich habe es getan. Das heißt, ich hänge in unglaublich wenigen Beziehungsmustern fest, die ich eigentlich nicht mit einem Herzen mehr tragen möchte. Ich habe das nicht alles alleine geschafft. Ich habe mir mal einen Coach gesucht. Ich habe ganz viel mit meinen Freunden geredet. Ich habe viel mit meiner Frau geredet. Mit Menschen, die mir wichtig sind. [00:14:35] Aber ich bin in den Aufbruch gegangen. Loslassen, um neu einzulassen. Das ist vielleicht sogar der Titel von diesem Podcast. Loslassen, um neu einzulassen. Mein Leben, wie wahrscheinlich deins auch, ist schon relativ gut angefüllt. Und um Neues reinzulassen, galt es und gilt es, immer für mich wieder aufzuräumen, Dinge loszulassen. Mache ich übrigens auch in meinem Haus. Ich nehme mir immer wieder die Zeit und trenne mich von Dingen, um Platz zu schaffen für andere Dinge. Mein wunderbarer Sohn Henry ist ja ein Organisationstalent. Der hilft mir dann dabei. Gerade wenn es so sperrige Räume sind wie der Kellerraum, wo ich sage, Mensch Henry, kannst du mir mal helfen? Ich nehme mir aufzuräumen, weil der einfach ein tolles Gefühl für Ordnung und für Systeme hat. Also, du musst nicht immer alles allein tun. (....) Und ich fasse das nochmal zusammen. Mein Wunsch für dich ist, dass du die Zeit nimmst, dir zu überlegen. [00:15:39] Spaziergang, längere Momente, zwei, drei Dinge. Was soll in diesem Jahr neu in dein Leben kommen? Um das du dich kümmerst. Bei mir ist das dieser wunderbare Urlaub mit meinem besten Freund. Ich bin dabei, mich für Festivals gerade zu organisieren. Ich werde meine Männerarbeit bei MKP dieses Jahr auf jeden Fall wieder international machen. Ich gucke gerade, wo, in welches Land fliege ich und werde dort das Thema Männerarbeit anbieten. Also, was sind Sachen, die mich herausfordern, auf die ich Lust habe? Und genauso, das dürfen natürlich auch mehr als zwei, drei Dinge sein, ein paar Dinge, was lässt du los? Wovon ist es Zeit, Abstand zu gewinnen? Von welchen Menschen? Und dann in die Umsetzung gehst. Und du wirst sehen, diese drei Plus und Minus, so nenne ich die jetzt einfach mal, die werden einen Unterschied in diesem Jahr machen. [00:16:40] Und immer gut gucken, was brauchst du für dich? Ich bin jetzt 58, ich merke, ich brauche total mehr Fokus auf das Thema Ernährung, Vitalstoffe, Zusatzernährung, also irgendwelche Säfte, Vitamine und auch was lasst dich los von Sachen. Ich habe eine große Affinität zu Alkohol. Ich liebe Alkohol. Ich glaube, von meiner Mentalität her wäre ich Alkoholiker. Ich könnte eigentlich jeden Abend mindestens Wein trinken, ab und zu sogar Bierchen. Aber das auch loszulassen, weil ich mich am nächsten Morgen besser fühle. Also meine Gewohnheiten zu hinterfragen. Ich habe durch meinen wunderbaren Netzwerkpartner Alexander Nann, den ich hiermit ehren möchte, den Tipp bekommen, mich mit Freeletics zu beschäftigen. Das ist eine Sport-App, mir will jetzt keine große Werbung dafür machen, aber mir sagt die zu. Ich habe da so ein Abo abgeschlossen und mache jetzt dreimal die Woche Krafttraining mit denen. Ich bin kein Muckibutengeher. Ich liebe das Ding anzuschließen auf meinem iPad. [00:17:43] Dann gucke ich das auf so einen großen Bildschirm und dann stehe ich da vorne mit meinem Sportklamötchen und mache die Übungen einfach nach, so gut ich kann. Fühlt sich sensationell an. Krafttraining machen, Muskelkater haben, an Stellen, von denen ich gar nicht mehr wusste, dass ich dort Muskulatur habe. Super. Das ist mein Ding. Was ist dein Ding? Wo willst du dir und deinem Körper was Gutes tun? Wenn du in meiner Alterskategorie bist, so zwischen, sag ich jetzt mal, 45 und 65, dann merkst du, dass dein Körper sich brutal verändert. Dass du was tun musst. Und jetzt hast du die Entscheidung, in Ruhe fett zu werden und unbeweglich oder dagegen was anzukämpfen. Mein wunderbarer damaliger Sportbegleiter Matthias Knossaller hat mal zu mir gesagt, es gibt so wissenschaftliche Erkenntnisse, dass der Mann, ich glaube, ab 50 1,5 Kilo im Jahr zunimmt durch einen veränderten Stoffwechsel. Also muss man jedes Jahr was tun, um diese 1,5 Kilo nicht auf die Waage zu schmeißen. [00:18:43] Wobei man sagen könnte, komm, bei einem Jahr ist es egal. Aber hey, 5 Jahre sind 7,5. 10 Jahre sind 15. Da geht es ins Modell fette Sau. Willst du das sein? Ich will es nicht sein. Warum nicht? Weil es mich in meiner Beweglichkeit stört. Weil es mich in meiner Lebendigkeit stört. Weil ich mir nicht so gefalle. Wenn du sagst, für dich ist das fein. Deine Entscheidung. Mir gefällt es nicht, also tue ich was. Und das ist immer wieder der Punkt, auf den ich hinaus will mit dir. Wenn du etwas nicht möchtest, verdammt nochmal, wie sagen die Kölner, Arsch hoch, Zähne zusammenbeißen. Und dann kämpf, dann tu was. Und das fühlt sich geil an. Ich habe in meinem komischen Arthrosegrad Knie, ich habe Arthrosegrad 4. Das ist die letzte Ebene. Oder 1, ich weiß es nicht. Also 1 von beiden ist die letzte Ebene. Ich glaube 4 ist es. Also da ist der Knorpel weg. Ich habe mit großer Freude mir einen Spezialtermin bei Roland Liebscher Pracht Klinik besorgt. [00:19:50] Da gibt es, glaube ich, ganz viele Anbieter in ganz Deutschland. Und habe nochmal checken lassen. Und seit zwei Jahren mache ich mit dem zuständigen Menschen ein Aufbauprogramm für mein Knie. Und siehe da, ich gehe wieder joggen. Zweimal die Woche und auch keine riesigen Distanzen, aber ich gehe wieder laufen. Also etwas, was überhaupt nicht mehr ging, geht wieder. Weil ich Wege gesucht habe, ob was geht. Nicht, weil ich ein Held bin, nicht, weil ich toll bin, sondern weil ich mich ernst nehme. Wo ist es Zeit, dass du dich ernst nimmst? Wo ist es Zeit, dass du sagst, da gebe ich Gas? Wo ist es Zeit, dass du dich von Themen trennst? Menschen, Themen, Projekten, damit neue reinkommen können. Wo ist dein Mut, im Leben was anderes zu machen? Und wir brauchen Mut. Ey, da draußen, die Welt ist ein bisschen verrückt geworden. Während ich gerade hier diesen Podcast aufnehme, hat vor zwei Tagen Trump den Präsidenten aus Venezuela entführen lassen. [00:20:54] Auch wenn ich persönlich glaube, dass das ein ganz schönes Schwein war, der oder ist der Maduro aus Venezuela, ist das ein Etappenwechsel in dieser Welt. Auf einmal ist sowas wieder in Ordnung für demokratische Staaten. Krass. Ich komme mich rückversetzt vor in die 70er Jahre. Ich habe ja Sportpolitik studiert und Außenpolitik und kenne das alles, was da passiert ist, nur aus Büchern. Und jetzt passiert es wieder. Die Welt da draußen ist verrückt. Und gleichzeitig, ganz frech sage ich, na und? Ruhst du dich deswegen aus, provokativ gefragt und sagst, ey, da draußen ist so viel los, ich muss gucken, dass ich mein System irgendwie zusammenhalte? Oder sagst du, das da draußen ist da draußen? Du entscheidest, wie viel Informationen du aufnimmst. Und ich bin nicht der Erste, der dir das sagt. Du hörst es aus dem Freundeskreis. So viele Menschen empfehlen, reduziere doch den Anteil deiner Nachrichten. Entscheid du doch, wie viel vom Außen du reinlässt. Das sind alles Entscheidungen, merkst du das? [00:21:54] Du kannst dich jeden Morgen mit den Nachrichten beschäftigen. Und erstmal hören, wie scheiße es da draußen ist. Wo es wieder Krieg gegeben hat. Wo es wieder Tote gegeben hat. Und du kannst es auch außen vor lassen. Vielleicht entscheidest du dich dieses Jahr mal auf weniger Nachrichten. Ich habe mich ja, wie du vielleicht aus meinem Podcast weißt, vor drei Jahren dazu entschieden. Ich lese Nachrichten dann, wenn ich merke, ich kann es ertragen. Und das tue ich ganz häufig auch nicht, weil es mir zu viel ist. Ich kann manchmal den Schmerz in der Welt nicht halten. Ich leide da richtig mit wie ein Hund. Also gibt es Tage, wo ich einfach sage, heute nicht. Und da gibt es Tage, wo ich merke, ja, bin in einer guten Form. Ich check mal, was da draußen gerade alles so passiert ist. Das sind alles Entscheidungen. Und du bist doch kein Blatt im Wind, das mitgenommen wird. Und dann sagst du, oh, was da alles passiert ist. Entscheide doch, wie viel du zulässt. Merkst du das? Die Entscheidung liegt bei dir. Es ist dein Leben. [00:22:56] Und du darfst dich entscheiden, wie du es führen möchtest. Und ich glaube, das hat unglaublich viel mit Verantwortung. Ich habe, glaube ich, einen Podcast gemacht zum Thema Selbstverantwortung. Und das ist meine Empfehlung für dich. Lebe dieses Jahr 2026, Sekunde, kleines Fastnießerchen, sorry dafür. Lebe dieses Jahr 2026 doch in maximaler Selbstverantwortung. Und nein, es wird nicht alles nach deiner Fasson laufen. Und ja, es gibt Rücksetzer. Kenne ich alles auch. Es gibt Phasen, da achte ich nicht gut auf meine Gesundheit. Es gibt Phasen, da mache ich meinen Sport nicht. Mache ich meine Gymnastik nicht. Mein Yoga nicht. Meine Meditation nicht. Da falle ich, wie ich immer sage, aus der inneren Mitte. Aber ich komme immer wieder zurück, weil ich weiß, was mir gut tut. Und ich verantworte es. Wenn ich merke, boah, Alter, Knieschmerzen, schon wieder drei Monate nicht gelaufen. [00:23:57] Dann bin ich selbst dafür schuld. Ich bin verantwortlich. Ich könnte es ja auch anders machen. Und das ist der Punkt. Es wird anders, wenn du es anders machst. Und es bleibt genau so, wenn du es weiterhin genauso machst. Die Entscheidung liegt bei dir. Und das ist die große Kernaussage aus diesem Podcast zum Jahresauftakt. Entscheide doch, was du anders machst. Ja, und dann, dann teil das doch bitte mit mir. Schreib mir doch, was du dir für dieses Jahr vorgenommen hast. Teil mit mir, wen und was du auch loslässt. Weil, wenn du schreibst, kriegt es eine zusätzliche Wahrheit. Das ist wie etwas Sagen. Kennst du bestimmt auch. Wenn du, sag mal, ausgedrückt hast, merkst du, uh, das hat eine Dimension. Also tu das. Drück Dinge aus. Trau dich. Und dann teil die mit mir. Jetzt gucke ich mal nach. Ich habe total Lust, dass wir uns persönlich kennenlernen bei meinem nächsten Grow Beyond, den ich mit dem wunderbaren Moritz Ertinger zusammen machen darf. [00:25:00] Und wir machen den, wir machen den im März. Achtung. Ich gucke jetzt mal, wann genau. Vom 13. bis zum 15. März in Lindau am Bodensee. Und wenn du Lust hast, dich anzumelden, schreib mir oder guck auf die Grow Beyond Seite. Und wenn du merkst, aus finanziellen Gründen kannst du das nicht, dann sag mir doch einfach Bescheid. Und mir ist wichtig, dass dir eine Teilnahme möglich ist. Und, was ich nicht vergessen möchte, ich suche weiterhin spannende Produkte, die ich mit meinem Podcast bewerben darf. Und würde deswegen gerne mit dir eine kommerzielle Partnerschaft eingehen. Du beteiligst dich an meinen Kosten für den Podcast. Und ich sponsor dein Produkt. Wenn wir beide zusammenpassen, da sollten wir ehrlich miteinander sein. Und da würde ich mich total darüber freuen, dass wir in 2026 zusammenwachsen. Ja, damit soll es auch zu Ende sein. 26 Minuten. Mein wunderbarer Regisseur wird sich darüber freuen. [00:26:02] Linus Wittmer, den ich dir nur empfehlen kann, wenn du im Bereich Social Media wachsen möchtest. Ein genialer Mann, wenn du in Kontakt mit ihm treten möchtest, melde dich bei mir. Ansonsten freue ich mich, dass du mich hören lässt, was du dir vorgenommen hast, was du auch gehen lässt. Und vielleicht sehen wir dich ja bei mir als Sponsor. Oder wir sehen uns beim Grow Beyond. Es gibt so viele Möglichkeiten. Ich halte dich aktualisiert. Ich werde dieses Jahr ein paar Mal auf Festivals als Speaker auftreten. Da werde ich dich auch informieren. Und freue mich immer über Kontakt. Also wenn du mich irgendwo siehst, und viele von euch tun das ja so, sprech mich einfach an. und ich freue mich, wenn wir in 2026 zusammen ein paar Schritte gehen. Von Herzen ein geniales 2026 mit ganz viel Kraft für dich, mit ganz viel Liebe, mit ganz viel Selbstvergebung für die Dinge, wo du vielleicht nicht der Mensch bist, der du hättest sein wollen. Und mit ganz viel Fremdvergebung, dass du den Menschen auch nachsehen kannst, die dich verletzt haben. Weil auch das gehört zur Selbstheilung gehen zu lassen. [00:27:05] Ja, dann, es lebe ein Leben voller Abenteuer, voller Wildheit, voller Erfolg. Und mit dem Verdauen auch von den Scheißmomenten, die wir nun mal alle auch zu ertragen haben. Zu jedem hellen Tag gehört auch die dunkle Nacht. Ist nicht besonders klug von mir, aber eine Binsenweisheit, die ich als sehr sinnvoll erachte. Wie auch immer, ich freue mich auf dich. Ich freue mich auf das Jahr 2026 und umarme dich an dieser Stelle herzlich. Mann verriet. Tschüss, wir sprechen, wir hören, wir sehen uns. Salü!